Ein Glücksbinger ist für mich wie ein Geländer,
auf das man sich ein wenig stützen kann,
wenn das Gehen gerade schwer fällt.
Nicht mehr und nicht weniger.
Keineswegs soll ein Glücksbringer ausgesessen werden, wartend auf ein Wunder.
Vielmehr soll er Motivation sein sich zu fokussieren, seine Kräfte zu bündeln, neue Pfade einzuschlagen, sich in Geduld zu üben und weiter zu machen, wenn auch manchmal mit halber Kraft.
Dieses Taukreuz aus Holz habe ich von meiner lieben Freundin Andrea geschenkt bekommen.
Andrea hatte im letzten Jahr ein außergewöhnliches Urlaubsziel. Sie war in Bad Saulgau und besuchte für ein paar Tage das Franziskaner Kloster Sießen. Sie umgab sich mit Stille, kehrte in sich und klinkte sich einfach mal komplett aus.
"Das war nicht immer einfach", hat sie anschliessend erzählt.
"Es sei aber rückblickend eine große, positive Erfahrung gewesen."
Faszinierend und großartig finde ich das.
Ein riesiges Dankeschön für einen so schönen und außergewöhnlichen Glücksbringer, liebe Andrea.
Wirkt.
Sonntag, 28. April 2013
Dienstag, 12. März 2013
Schmackofatz
Mausekind hat die Eiszapfen entdeckt und es war so eine Wonne ihr dabei zuzuschauen.
Die trauten, warmen vier Wände durften nicht eher wieder aufgesucht werden, bevor nicht der letzte Eiszapf in Garten und unserem Block abgebrochen, angelutscht und aufgeknabbert war.
Obwohl schon März gibt es derzeit leider noch Unmengen von diesen.
Um ihre Obsession etwas zu dämmen und selber bereits zum Eiszapf mutiert, kickte ich rechts und links der Wege schon mal heimlich ein Dutzend mit dem Fuße weg, während das Mausekind hinter mir juchzte und vergnüglich schmatze.
Als wir dann nach einer gefühlten Ewigkeit doch noch die Stufen zur Wohnung hinauf stiegen, hat die Mama auch noch rasch einen verkostet. Köstlich.
Eine tolle Erfindung diese Eiszapfen.
Wir wünschen uns jetzt aber bitte trotzdem den Frühling her! Husch Husch...
Die trauten, warmen vier Wände durften nicht eher wieder aufgesucht werden, bevor nicht der letzte Eiszapf in Garten und unserem Block abgebrochen, angelutscht und aufgeknabbert war.
Obwohl schon März gibt es derzeit leider noch Unmengen von diesen.
Um ihre Obsession etwas zu dämmen und selber bereits zum Eiszapf mutiert, kickte ich rechts und links der Wege schon mal heimlich ein Dutzend mit dem Fuße weg, während das Mausekind hinter mir juchzte und vergnüglich schmatze.
Als wir dann nach einer gefühlten Ewigkeit doch noch die Stufen zur Wohnung hinauf stiegen, hat die Mama auch noch rasch einen verkostet. Köstlich.
Eine tolle Erfindung diese Eiszapfen.
Wir wünschen uns jetzt aber bitte trotzdem den Frühling her! Husch Husch...


Donnerstag, 7. März 2013
Mit Pfingstrosen an den Start - der neue Header
Schon vor längere Zeit habe ich mich auf die Suche nach einem netten, kreativen Menschen begeben, der mir einen neuen Header für dieses Blog anfertigt.
Nachdem ich ein paar Mal selber gefriemelt und gebastelt habe, wollte ich mich gern einmal überraschen und verwöhnen lassen, mich auf etwas anderes und neues freuen und einlassen.
Aber die Suche gestaltete sich leider schwierig.
Pfff Blogheader denkt Ihr jetzt. Mach ich doch in fünf Minuten.
Nö, sage ich. Ich möchte doch keinen fünf Minuten Blogheader haben.
Leider hatte jener Teil der angefragten Personen, die das hätten machen können, auch gar keinen Bock. Das ewige Ding mit der Nächstenliebe, na Ihr kennt das sicher.
ABER...was lange währt wird gut und als ich mich schon kaum mehr damit beschäftigte, kreuzte die liebe Johanna meinen Weg. Diese hat kürzlich ihren Bachelor of Arts gemacht und sich sofort bereit erklärt mal etwas zu kreieren.
Was da schlussendlich raus gekommen ist, das ist so lieblich und herzlich, dass ich mich gar nicht daran satt sehen kann. Meine kleinen Lieblinge, wie sie da in der Pfingstrose sitzen und auf das Rosenwasser schauen, als liefe gleich ein Film auf der Kinoleinwand. Hach...
Was die Johanna übrigens sonst noch so schönes zeichnet, könnt Ihr hier sehen und falls Ihr auch einmal einen so schönen Header haben möchtet, schreibt sie bitte unbedingt an, sie beisst nicht! :-)
Nachdem ich ein paar Mal selber gefriemelt und gebastelt habe, wollte ich mich gern einmal überraschen und verwöhnen lassen, mich auf etwas anderes und neues freuen und einlassen.
Aber die Suche gestaltete sich leider schwierig.
Pfff Blogheader denkt Ihr jetzt. Mach ich doch in fünf Minuten.
Nö, sage ich. Ich möchte doch keinen fünf Minuten Blogheader haben.
Leider hatte jener Teil der angefragten Personen, die das hätten machen können, auch gar keinen Bock. Das ewige Ding mit der Nächstenliebe, na Ihr kennt das sicher.
ABER...was lange währt wird gut und als ich mich schon kaum mehr damit beschäftigte, kreuzte die liebe Johanna meinen Weg. Diese hat kürzlich ihren Bachelor of Arts gemacht und sich sofort bereit erklärt mal etwas zu kreieren.
Was da schlussendlich raus gekommen ist, das ist so lieblich und herzlich, dass ich mich gar nicht daran satt sehen kann. Meine kleinen Lieblinge, wie sie da in der Pfingstrose sitzen und auf das Rosenwasser schauen, als liefe gleich ein Film auf der Kinoleinwand. Hach...
Was die Johanna übrigens sonst noch so schönes zeichnet, könnt Ihr hier sehen und falls Ihr auch einmal einen so schönen Header haben möchtet, schreibt sie bitte unbedingt an, sie beisst nicht! :-)
Sonntag, 3. März 2013
Randnote
Mein damaliger Nachbar brachte seiner Vermieterin auf einem Teller ein paar Stück Kuchen, er hatte sehr viel gebacken. Am folgenden Tag gab die Vermieterin ihm seinen Teller zurück und bedankte sich für den schmackhaften Kuchen.
Kurz darauf klingelte es an meiner Tür. Mein Nachbar stand entrüstet vor mir und zeigte seinen leeren Teller. So hätte sie ihn zurückgegeben. Da könne man doch als Dank auch mal eine Praline drauf tun.
Manchen Menschen ist ein Wort des Dankes einfach immer zu wenig. Wenn man bestimmte Erwartungen an einen Dank hat, sollte man vielleicht besser nichts verschenken.
Manchen Menschen ist ein Wort des Dankes einfach immer zu wenig. Wenn man bestimmte Erwartungen an einen Dank hat, sollte man vielleicht besser nichts verschenken.
Mittwoch, 27. Februar 2013
Histoire d'amour
Ich liebe es den Kinderwagen zu schieben.
Spazieren gehen bereitet auf diese Weise hundert mal mehr Freude.
Ich werde das irgendwann wirklich sehr vermissen.
Sonntag, 24. Februar 2013
Die Tine Wittler der Kinderzimmer
Unaufhörlich wühlt sie in einem. Die Tine.
Eine ewige Mission für Mamas ist nämlich das Ein,- und Herrichten der Zimmer ihrer Mausekinder.
Es gibt doch kaum schöneres.
Zum einen kann man sich dabei an die eigene Kindheit zurück erinnern, was man damals alles selber so gern mochte im Kinderzimmer und was man immer gern gehabt hätte. Zum anderen gibt es heutzutage viel zu viele, schöne Sachen, dass ich mich oftmals gar nicht entscheiden kann, was diese vier Wände schmücken soll.
Nun ist das bei uns auch nicht ganz so einfach, denn:
Mausekinds Zimmer ist ziemlich klein.
Es muss also unbedingt auch praktisch gedacht werden. Außerdem können wir jetzt noch nicht in die Höhe denken, denn das Kind möchte ja auch gern selbst überall dran kommen. Folglich ist die Boden,-bis Kniehöhe einfach optimal derzeit.
Das Säuglingszimmer weicht nun immer mehr einem Kleinkindzimmer (*schnief) und auch wenn das Kind noch die meiste Zeit dort spielt wo wir gerade sind, plane ich mehr und mehr mit und bei ihr im Zimmer zu spielen, denn es ist ein so schönes.
Vor wenigen Tagen ist endlich unsere Kuscheloase fertig geworden. Ein kleines Highlight zum Lesen und Kuscheln und Kitzeln und Träumen und Klettern und Wälzen....
Nun würde ich Euch allzu gern berichten, dass ich selbst sie so schön hergerichtet habe....aber, Ihr habt es längst gesehen...genau. Die KISSEN! Diese Herzstückchen kommen wieder aus Opa & Annes Zauberwerkstättchen in Berlin. Die sind nicht nur irre süss, die sind auch kuschelweich!
Als Unterlage dienen simple und flexible Faltmatratzen mit waschbaren Bezügen. Man kann sie hin und her bauen und schieben und rücken und notfalls in den Garten schmeissen und dann sich selbst darauf :-)
Mausekind jedenfalls gefällt ihre neue Oase sehr, wie man unschwer erkennen kann.
Bevor die Höhlenbauerei beginnt, werden wir uns hier lümmeln was das Zeug hält.
Der Königstiger übrigens auch. Das war ja abzusehen. (Foto folgt).
Eine ewige Mission für Mamas ist nämlich das Ein,- und Herrichten der Zimmer ihrer Mausekinder.
Es gibt doch kaum schöneres.
Zum einen kann man sich dabei an die eigene Kindheit zurück erinnern, was man damals alles selber so gern mochte im Kinderzimmer und was man immer gern gehabt hätte. Zum anderen gibt es heutzutage viel zu viele, schöne Sachen, dass ich mich oftmals gar nicht entscheiden kann, was diese vier Wände schmücken soll.
Nun ist das bei uns auch nicht ganz so einfach, denn:
Mausekinds Zimmer ist ziemlich klein.
Es muss also unbedingt auch praktisch gedacht werden. Außerdem können wir jetzt noch nicht in die Höhe denken, denn das Kind möchte ja auch gern selbst überall dran kommen. Folglich ist die Boden,-bis Kniehöhe einfach optimal derzeit.
Das Säuglingszimmer weicht nun immer mehr einem Kleinkindzimmer (*schnief) und auch wenn das Kind noch die meiste Zeit dort spielt wo wir gerade sind, plane ich mehr und mehr mit und bei ihr im Zimmer zu spielen, denn es ist ein so schönes.
Vor wenigen Tagen ist endlich unsere Kuscheloase fertig geworden. Ein kleines Highlight zum Lesen und Kuscheln und Kitzeln und Träumen und Klettern und Wälzen....
Nun würde ich Euch allzu gern berichten, dass ich selbst sie so schön hergerichtet habe....aber, Ihr habt es längst gesehen...genau. Die KISSEN! Diese Herzstückchen kommen wieder aus Opa & Annes Zauberwerkstättchen in Berlin. Die sind nicht nur irre süss, die sind auch kuschelweich!
Als Unterlage dienen simple und flexible Faltmatratzen mit waschbaren Bezügen. Man kann sie hin und her bauen und schieben und rücken und notfalls in den Garten schmeissen und dann sich selbst darauf :-)
Mausekind jedenfalls gefällt ihre neue Oase sehr, wie man unschwer erkennen kann.
Bevor die Höhlenbauerei beginnt, werden wir uns hier lümmeln was das Zeug hält.
Der Königstiger übrigens auch. Das war ja abzusehen. (Foto folgt).
Sonntag, 17. Februar 2013
Um einen Erfahrungswert reicher
Dass es hier ein bisschen still um uns geworden ist liegt daran, dass es uns drei noch einmal richtig erwischt hatte. Ein böser Virus schlich sich von Hand zu Händchen und legte erfolgreich alle Zweibeiner dieser Behausung komplett flach.
Aber nun sind wir wieder zurück und dies nicht ohne eine ordentliche Portion gewonnene Erfahrung.
Ein krankes Kind hatten wir hier zum ersten Mal nach 13 Monaten und abgesehen davon, dass man als Eltern das erste Mal so richtig schön in wahnsinniger Besorgnis versinkt, wankt man selber noch mit hohem Fieber durch die Räume, mit schmerzenden Augen vom Licht, das Fischstäbchen zitternd auf der Gabel haltend und alles wonach der eigene, kranke Körper schreit ist Ruhe und Schlaf, am besten durchgehend und mindestens zwei Tage lang.
Geht aber nicht mehr mit Kind. Vorbei mit krank sein.
Das muss man erst einmal verinnerlichen und lernen!
Wenn ich in meinen Kindheitserinnerungen stöbere, will mir einfach nicht einfallen, wann meine Mama mal krank gewesen ist. Zwar habe ich noch ein Bild vor Augen, wo mein Papa mit seinem Kopf unter einem Handtuch verschwindet und der Dampf vom Wasserbad die Küchenfenster beschlägt, aber meine Mama? War die echt nie krank? Oder darf ein Muttertier das einfach nicht mehr sein und ist es folglich dann auch nicht mehr?
So gut es eben ging, versuchten wir dann hier zumindest dem Mausekind das krank sein so angenehm wie möglich zu gestalten. Nach der bitteren Medizin gab es Gummibärchen, auch mal ein bisschen Kuchen zwischendurch, es wurde getragen und geschaukelt stundenlang, es gab das Lieblingsessen, es wurde hundertfach das selbe Buch durchgeblättert und es lief auch mal der Fernseher.
Ja, so ist das hier wenn man krank ist.
Da geht es einem nämlich schlecht genug, dann darf man auch mal alles das machen, was der Alltag sonst nicht so hergibt.
Am Ende sind wir nun zum Glück auch alle wieder genesen und basteln auch schon wieder an schönen Dingen für unsere kleine Knutschkugel.
Das zeige ich Euch dann die nächsten Male.
Heute noch schnell ein bunter Gruß vom Valentinstag dieser Woche.
Ach, der könnte ja irgendwie auch jeden Tag sein <3.
Habt alle noch einen schönen und gesunden Sonntag!
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