" Hier gibts Rosenwasser: Dezember 2010

2010

Mein 2010 begann quasi mit einer unflätigen Trennung, einer neuen Wohnung und einem Jobwechsel, es folgten das Eingewohnen und Neuorientieren, das eigene Blog, viele gute Gespräche mit Freunden, gern und oft Sumpfe, die Zecke im Knie - und viel zu lange Antibiotika, Malika Ayane, public viewing in der Habichtshell, ein vermeintlicher Engel, gelungene Spaghetti aglio olio aus eigener Küche, einige Portraits, immer wieder die geliebte Katze, Tintenherz Triologie, mein Tanz im Sommerregen, das erste eigene Fitnessgerät, ein großer Dank an die Homöopathie, mal einen Schritt vor-zwei zurück, mein über alles geschätzter Ron, zwei Schritte vor und nur einen zurück, ein unvergesslicher Geburtstag, aufgedeckte Lügen - Konsequenzen und einige gute Entscheidungen, ein Kurztripp ans Meer, Ärger und Freude im Job, ein paar Umzüge der Freunde, Alin Coen, Gott sei Dank Facebook, Ten, ein kleiner schöner Ausflug in die Vergangenheit, der guter Wein, auf der Überholspur, ein besorgter lieber Papa, Angus und Julia Stone, ein Arschloch von Vermieter, endlich eine wunderschöne Salz,- und Pfeffermühle sowie der ersehnte Mixer, Tine- eine alte neue Freundin, ein bisschen Melancholie und viel Optimismus, Philipp.
Omnia vincit amor.
Liebe besiegt alles.
Mein Herz und mich schützen wollen,
vor so manchen Absurditäten die uns draußen begegnen,
vor Ignoranz und dem Unverständnis einiger Menschen,
vor Enttäuschungen trotz vieler Bemühungen.

Meinem Herz und mir Flügel wachsen lassen wollen,
um aus der Vogelsperspektive besser verstehen zu können,
durch dunkle Tage getragen zu werden,
und dem Morgen entgegen zu fliegen.

Auf ein Wort

In letzter Zeit habe ich wenig gebloggt. Das mag an einigen Umbrüchen liegen, Veränderungen und neuen Begegnungen.
Im neuen Jahr spätestens soll sich das aber wieder ändern.
Das Bloggen ist nach wie vor für mich eine der schönsten und interessantesten Darstellungen persönlicher Aspekte im Internet.
Die Rosenwasser sollen wieder fliessen.

Auch fehlte mir in der letzten Zeit sehr stark mein eigener, persönlicher Mikrokosmos. Meine Intimität. Intimität auch im Umgang mit anderen Menschen.
Ich hatte das Gefühl vernetzt und assimiliert zu sein, wie ein Borg im kollektiven Facebook-Verein.
Ich hatte oftmals das Gefühl zu sehr Voyeur und Bildleser zu sein sowie Informant und manchmal Animateur.
Ebenso hatte ich das Gefühl viel zuviel Zeit verbracht zu haben mit dem Lesen trivialster und banalster Statusmeldungen.
Und ich hatte das Gefühl mich nicht mehr ausreichend abgrenzen zu können, was für mich notwendig ist um meine Mitte nicht zu verlieren.

Für mich heisst es jetzt also erst einmal besinnen und einen Schritt zurück treten, damit im neuen Jahr wieder zwei nach vorne gemacht werden können!



PS.: Mit Büchern hab ick et ja och manchmal janz jerne.
Anke Gröners Bücherfragebogen, den jetzt die halbe Bloggerwelt ebenfalls für sich erstellt, den lass ich mal aus.
A1: ist mir nicht entgangen, dass so manch Literatur sich da bereits decken würde, muss ich also nicht auch noch gesondert aufführen.
A2: trotz aller Liebe zum bedrucktem Papier ist mir das ein bisschen "to much".
A3: die mir unbekannten und für mich interessanten Bücher, sind auf meiner Wunschliste gelandet, von daher ansich eine schöne Idee, also macht ihr mal alle ruhig :-)