" Hier gibts Rosenwasser: März 2014

Kinderspuren

Anna und ich zeigen heute wieder ein sonntägliches Foto voller Entdeckungen, Errungenschaften, Kreativität und Geschichten. Spuren von großen Gedanken durch winzige Hände.




Kostümfavorit 2014

Unsere Mause ist noch etwas zu klein um das ganze Faschingstreiben in allen Facetten zu begreifen. Daher gibt es dieses Jahr noch keine umfangreiche Verkleidung.
Trotzdem stürzen wir uns so ein bisschen in den Kamellen-Trubel. Das gibt mir die Gelegenheit, mich ganz entspannt umzuschauen, mich inspirieren zu lassen und mich langsam auf den bevorstehenden Verkleidungswahnsinn in den kommenden Jahren einzustellen.
Schon Tage zuvor war die Kostümabteilung im Spielwarengeschäft auf ein Minimum geschrumpft, fast alle überteuerten Plastik und Styroporkostüme ausverkauft und auch das letzte Zubehör fand noch einen kleinen Karnevalsjecken. Und während dieser noch im selben Geschäft begeistert seine neu erstandene Plastik-Hexennase aufsetzt, macht es eine ihm über den Weg laufende Dame auch gleich wieder madig, indem sie sich mahnend an die Eltern wendet:
"Wissen Sie denn nicht, wiiieee viieell Giftstoffe das Kind damit einatmet, schwer gesundheitsschädigend sei das.." und so weiter und sofort, woraufhin der Vater gelassen abwinkt (dann liegt das Kind eben, wat soll's).
Zwischen den ganzen Plastiknasen und Polyesterkleidchen tummeln sich dann aber auch ein paar kreative Kreationen und ein paar gänzlich Unverkleidete, die trotzdem Preise abstauben wollen.
Doch nicht immer muss ein Faschingskostüm mit viel Aufwand verbunden sein. Das zeigt eindeutig mein Kostümfavorit 2014.
Immer wieder fällt mir das tanzende Mädchen in einem zu weiten, mausgrauen, etwas biederen Kleid auf, möglicherweise C&A Sortiment aus den letzten Jahren, mit passendem Bolerojäckchen. Dass ihre Füße in der braunen Feinstrumpfhose auf dem kalten Turnhallenboden weder Halt noch Wärme verspüren scheint sie nicht zu stören. Sie strahlt und schenkt ihrer Freundin eine Tüte Popcorn.
Hätte ich sie gefragt: "Als was gehst du?", wäre ihre Antwort ganz sicher gewesen: " Na als meine Mama natürlich!"
Sowas von bezaubernd.










a portrait of my child